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Die Forelle (Salmo trutta) ist eine Fischart aus
der Gattung Salmo in der Familie der Lachsfische (Salmonidae). Sie kommt im
Atlantik, in der Nord- und Ostsee von Spanien bis Island und Westrussland
vor, sowie in vielen angrenzenden Flüssen und Seen Europas. Vom Menschen
wurde die Art zudem im Rest Europas, in Nord- und Südamerika, Afrika,
Südasien und Australien eingeführt. Nach der Lebensweise werden drei Formen
unterschieden, die anadrom wandernde Meerforelle sowie die zeitlebens im
Süßwasser verbleibenden Formen der Seeforelle und Bachforelle. Forellen sind
beliebte Sportfische, Meerforellen werden auch mit Treibnetzen bejagt oder
als Beifang wirtschaftlich genutzt.
Äußerliche Kennzeichen der Forelle:
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20-65 cm lang
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Gewicht bis zu 13 kg
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Bachforelle: rote, schwarze
und blaue Tupfen, oft umrandet
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Regenbogenforelle: schwarze
Punkte an Rücken- und Schwanzflosse
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Regenbogenforelle: rosa Band
entlang der Seitenlinie
Die Bachforelle ist ein eher langgestreckter Fisch, der durch seine
vielfarbigen Tupfer recht farbenfroh wirkt. Die Färbung ist dabei abhängig
vom Standort. In kleinen, eher sauren Bächen ist sie meist bräunlich mit
schwarzen und roten Tupfen, in nährstoffreichen Bächen ist sie wesentlich
heller und nur wenigen roten Flecken. Die Bachforelle lebt sowohl im Süß-
als auch im Salzwasser.
Die Regenbogenforelle ist eine amerikanische Art, die 1883 in
Europa ausgesetzt wurde. Sie ist eigentlich nicht direkt eine Forelle,
sondern eher ein Pazifiklachs. Regenbogenforellen leben überwiegend in
Teichen. Im Vergleich zu Bachforellen ist sie wesentlich toleranter im
Hinblick auf schlechtere Wasserqualität und höhere Temperaturen. Daher
werden Regenbogenforellen oft als Besatz für geschädigte
Bachforellenbestände gesetzt.
Ebenso variantenreich wie ihr Äußeres ist auch die Farbe des
Fleisches. Sie hängt vom bevorzugten Beutetier ab: Eine Forelle, die
überwiegend Bachflohkrebse frisst, hat eher lachsrotes Fleisch. Hauptnahrung
der Forelle sind Insekten, Larven, Schnecken, Elritzen und Würmer.
Schwerelos
Fischen – Fangen mit schwebenden Ködern
Viele Köder zum Angeln auf Forelle lassen sich in Schwebe bringen
und werden von Forellen eher wahrgenommen, weil sie nicht im Schlamm oder
Kraut aus dem Blickpunkt rücken. Die Köder sind für die Forellen immer
präsent und durch die natürlichen schwerelosen Bewegungsabläufe im Wasser
werden sie schnell zum Anbiss verführt. Außerdem können die Köder in
verschiedenen Wasserschichten mit einer simplen Montage angeboten werden.
Für Forellen an Seen und Teichen eignen sich gut schwimmende Teige dazu.
Dies leichte Masse kann man mit Mais, Würmern , Maden und Cocktails gut
verwenden. Die Schwimmpaste gibt es von Mosella und ist auch für
Karpfenfreaks für gute Fänge vorprogrammiert. Die Masse wird um die
Partikelköder oder um den Boilie herumgeknetet. Der Teig gibt jetzt
zusätzlich noch Duftstoffe ab und der Köder schwebt im Gewässer. Die
verschiedenen Wassertiefen kann man mit Weitwurfoliven gut absuchen. Die
gleiche Wasserdichte haben auch die Oliven und schweben deshalb im Wasser.
Jetzt montiert man die Montage folgendermaßen dazu: Als erstes wird
auf die Schnur eine Olive als Wurfgewicht gesetzt, dann befestigt man ein
Tönnchenwirbel, der die Olive abstoppt. An den Wirbel wird nur noch das
Vorfach geknotet und fertig ist die Montage. Nach dem Auswerfen sinkt die
Olive und entfernt sich vom Wirbel, wobei der beköderte Haken sehr langsam
und schwebend zum Grund absinkt. Durch gefühlvolles einkurbeln der Schnur
steigt der Köder wieder, so kann man herausfinden in welcher Tiefe die
Fische anbeißen. |